Am Haken eigener Gedanken

Kommt es Dir nicht seltsam vor, wie die Mehrzahl der Leute auf der Welt lebt. Täglich stehen Tausende und Abertausende Leute morgens auf, fahren zu Ihrer verhassten Arbeit, sagen nicht das, was sie gern sagen würden und machen nicht das, was sie tun möchten. Interessant ist auch, wohin einen Menschen seine eigenen alltäglichen Aktionen führen. Wenn ein Mensch im Treibhaus Gurken setzt, dann wachsen zum Ende der Gartensaison dort eben Gurken, und natürlich erntet dieser Mensch dann weder Äpfel, noch Apfelsinen.

Abgesehen davon hat die Mehrzahl der Menschen Träume, sie haben Wünsche. Das tritt im Besonderen in dem Moment des Schul- oder Studienabschlusses zutage. Der Mensch ist noch nicht mit wirklicher Lebenserfahrung beladen, er verlässt die elterliche Fürsorge, und sein ganzes Leben liegt ihm zu Füßen. Natürlich, in einem solchen Moment träumt man. Einer träumt davon, Millionär zu werden, der andere von Urlaub, der dritte von familiärem Glück und dem heimischen Herd. Jeder träumt von irgendetwas eigenem, irgendetwas geschätztem.

Aber es vergeht ein Jahr, danach ein weiteres Jahr, so vergehen fünf Jahre, vielleicht sogar zehn. Und für viele bleiben die Träume eben doch Träume, und nichts enttäuscht einen Menschen mehr, als unerfüllte Träume. Aber das ist noch nicht einmal das Wichtigste. Der Mensch kommt zu der Überzeugung, und später zu dem aufrichtigen Glauben, dass das eben auch nur Träume waren, und dass auf diesem Weg, den er jetzt geht, diese Träume schlicht und ergreifend unerreichbar sind. Er begreift das, fühlt es, geht aber seinen gewohnten Weg weiter, da er erzogen worden ist, hartnäckig zu sein. Mehr noch, für diesen Weg hat er schon zu viel Kraft und Zeit aufgewendet, als dass er jetzt hergehen und sein Leben von neuem auf einem unbeschriebenen Blatt  beginnen würde.

Interessant ist auch, dass es vereinzelt Menschen gibt, die in einem solchen Moment stehenbleiben können, eine Bilanz ziehen, und beschließen, dass es unumgänglich ist sein Leben zu ändern. Den Einzelnen bringt dazu ein gewisses Schlüsselerlebnis in seinem Leben, nach welchem sich alles grundlegend ändert. Es ändert sich, achtet mal darauf, zu Beginn nicht das ganze Drumherum, sondern der Mensch beschließt einfach, dass er so nicht weiterleben kann, dass dieses Leben einfach nicht für ihn bestimmt ist, sondern für irgendjemand anderen. Er versteht, dass er am Haken eigener Gedanken und Überzeugungen hängt. Und dass dieser Weg ihm niemals erlauben wird, sein wertes Ziel zu erreichen. Und er beschließt, alles zu ändern.

Das ist ein Wendepunkt in der Bewegung, in der Entwicklung und dem Weg von vielen von uns. So war es mit vielen hunderten von Leuten hier an unserer Schule. Vielleicht war es der Tod eines nahen Menschen, Gott bewahre dass sich so etwas im Leben eines Menschen ereignet, im anderen Fall war jemand dem Tode nahe, im dritten Fall eine Krankheit usw. aber irgendetwas verdammt Übles. Sozusagen durch den Hintern zum Verstand. Als ob der Herr daselbst die Keule in die Hand nimmt und zack Dir eins auf die Rübe gibt und sagt: Wach auf Freundchen, so kannst Du doch nicht weiterleben. Wenn Du so weitermachst, endest Du wie alle anderen, ohne Dich selbst zu verstehen, geschweige denn das Leben oder irgendetwas anderes.

Solch ein Impuls für die Entwicklung und die Veränderung des eigenen Lebens können ebenso mächtige positive Ereignisse sein - Das Finden seines Meisters, Reisen zu erstaunlichen Orten unseres Planeten, Gespräche mit überwältigenden Persönlichkeiten. Ein Wendepunkt in Richtung Bewusstsein und Selbstverständnis.

Und der Mensch erkennt diesen Moment, und beginnt sich vorwärts zu bewegen. Er beginnt zu trainieren, manche hören auf, Fleisch zu essen, andere beginnen ihre Möglichkeiten zu erforschen und entdecken in sich selbst erstaunliche Reserven, die man allgemein Mystik nennt, und solche Leute gibt es wirklich, mir passiert es ständig, dass ich mich mit ihnen unterhalte. Aber die Hauptsache ist, dass der Mensch begreift, dass der bisherige Weg ihm nicht erlaubt, sein Ziel zu erreichen, er treibt ihn in eine Sackgasse, und diese Sackgasse führt ausgerechnet genau dahin, wo unbewusst und folgerichtig 98 Prozent aller Leute landen. Ins Nichts, in die Dunkelheit, in den Alltag, in die Leere. Und sie denken und glauben innig daran, dass genau das das wahre Leben ist.

Wenn Du, lieber Freund, jetzt diesen Artikel liest, versuche mal darüber nachzudenken, ob Dein Leben nicht vielleicht zu einfacher leerer Routine geworden ist. Ob Du nicht in diese mentale Falle geraten bist. Lohnt es sich, eine verschlossene Tür einzutreten, wenn hunderte anderer Türen nahe sind und man einfach nur den Türgriff betätigen muss, und Du gelangst in eine überraschende Welt. Eine Welt eigener Errungenschaften, Siege, wo Deine Träume sich erfüllen, sei es, dass es sich allein dafür schon lohnt, sich anzustrengen.

 Aber man kann keine herausragenden Ergebnisse erzielen, wenn man durchschnittliche Mittel anwendet. Man kann nicht den Gipfel eines Berges erreichen, indem man die ganze Zeit nur drumherum geht. Um auf den Gipfel zu kommen, muss man seinen Weg ändern, und um den zu ändern, muss man sich vom vorherigen Weg lossagen, lass ihn auch noch so vielversprechend gewesen sein. Wenn eine Strategie sich als vergeblich erweist und Zusicherungen sich nicht erfüllen, ist es dann nicht an der Zeit, die Strategie zu ändern?

Ich wünsche Dir nur Erfolge auf dem Weg zu Deinen eigenen Errungenschaften! Mache den ersten Schritt - besuche ein lebensveränderndes Seminar!

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