Warum hat man Gelenkschmerzen?

Gelenkschemerzen sind ein sehr ernstzunehmendes Problem für Menschen einer beliebigen Altersstufe. Den jungen und mobilen kann es unerheblich vorkommen: was heißt das schon, die Gelenke? Das ist doch weder das Herz, noch der Magen, noch die Nieren… So in etwa denkt die Mehrheit der Menschen, wobei aber ausgerechnet die Gelenkschmerzen zuerst die Einschränkung der Beweglichkeit, und danach, wenn rechtzeitig mit einer ärztlichen Behandlung nicht begonnen wird, die vollständige Bewegungsunfähigkeit herbeiführen.
Warum hat man Gelenkschmerzen? Diese Frage können Ihnen nur die behandelnden Ärzte präzise beantworten. Wir werden nur die am häufigsten vorkommenden Ursachen betrachten, die traurige Folgen nach sich ziehen können.


Ursache  1. Infektionskrankheiten
Wenn die Ursache für die Gelenkschmerzen eine Infektion ist, dann handelt es sich dabei höchstwahrscheinlich um Rheuma und eine spezifische Polyarthritis. In diesem Fall muss sehr genau der Erreger ermittelt werden, der die Erkrankung ausgelöst hat. Es gibt recht viele davon, doch am verbreitetsten sind darunter tuberkulöse Mykobacterien (Mycobacterium tuberculosis), Streptokokken, Gonokokken und Chlamydien. Sie werden in den Gelenken nachgewiesen, wohin sie in der Regel über die Blut- und Lympheversorgung gelangen, und sie werden auch anhand des Gelenkergusses nachgewiesen. Eine Exazerbation von chronischen Erkrankungen hat Anginen und Tonsillitiden zur Folge. Dies ist aber bloß nur ein „Abzug“, während einen fruchtbaren Nährboden dafür der Zustand des Immunsystems eines Menschen bildet.


Ursache 2. Allergische Reaktionen
In letzter Zeit neigen die Ärzte immer mehr zu der Auffassung, dass Erkrankungen an Rheuma und infektöser Polyarthritis durch die Erreger infektös-allergischer Natur ausgelöst werden. Übrigens gehen praktisch alle Arten der infektiösen Arthritiden, sei es eine tuberkulöse, eine gonorrhoische oder eine dysenterische mit den allergischen Reaktionen einher.
Es handelt sich dabei nicht um eine gewöhnliche Allergie gegen bestimmte Lebensmittel oder Blüten saisonaler Pflanzenarten, sondern um deren autoimmune Form, d.h., um die Reaktion des Körpers auf seine eigenen Gewebe. Der Körper produziert spezifische Antikörper, die ständig auf ihren „Hausherrn“ reagieren.


Ursache 3. Endokrine Störungen
Arthritiden können durchaus endokriner Natur sein. Dysfunktionen der endokrinen Drüsen ziehen hormonelle Störungen nach sich, welche ihrerseits Gelenkkrankheiten verursachen. Mediziner stellen ähnliche Erkrankungen bei Frauen während der Menopause fest, was seinerseits bedeutet, dass eine „hormonelle Basis“ durchaus real sein kann, und die Forschungen bestätigen das auch.


Ursache 4. Das sind alles auf die Nerven zurückzuführen
Nicht umsonst sagt man, dass alle Krankheiten von den Nerven kommen, und auch die Gelenke gelangen so selbstverständlich in diese Risiko-Zone. Eine funktionale Schädigung im Bereich des vegetativen Nervensystems führt nicht nur zu schweren Schäden an den Gelenken selbst, sondern auch an anderen Körpergeweben. Die Störungen vieler lebenswichtiger Prozesse, die eben von dem Nervensystem gesteuert werden, verursachen symmetrische beiderseitige Gelenkdeformationen.


Bei der Suche nach der Antwort auf die Frage „Warum hat man denn Gelenkschmerzen?“lassen sich außerdem auch weitere nicht minder verbreitete Arten feststellen. So entstehen Arthritiden als Folge der Blutkreislaufstörungen. Das Erbgut spielt bei der Erkrankung und dem Verlauf der Krankeit ebenfalls bei weitem nicht die letzte Rolle.

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