Ein Gleichnis über die Erreichung eines Ziels

Eines Nachts hat sich irgendwo in einer Provinz, wo ein Kloster stand, ein massiver Schneefall ereignet. Am nächsten Morgen versammelten sich die Schüler, indem sie buchstäblich durch den hüfthohen Schnee waten mussten, in dem Saal für Meditationen. Der Lehrer rief sie zusammen und fragte: „Sagt mal, was sollen wir jetzt machen?“

 Der erste Schüler antwortete: „Wir sollen beten, damit ein Tauwetter einsetzt“.

 Der zweite stellte eine Vermutung an: „Wir sollen in unseren Klosterzellen warten, und es möge mit dem Schnee passieren, was mit ihm passieren sollte“.

Der dritte sagte: „Wer die Wahrheit erkannt hat, dem sollte es eigentlich egal sein, ob es Schnee gibt oder nicht.“

Da redete der Lehrer: „Und jetzt hört mal mir zu, was ich euch sage.“

Die Schüler machten sich sofort bereit, die höchste Weisheit zu erhören und wahrzunehmen.

Der Lehrer ließ den Blick von einem Schüler zum anderen wandern, seufzte und sagte: „Schaufeln in die Hände, und los geht’s!“

Die Moral der Geschichte ist wie folgt: Vergessen Sie nicht das, was wirklich funktioniert, d.h., Handlungen!