AM ANFANG WAR DAS BUCH


Meine Geschichte, die auch Dein Leben angeht

Sergiy Rachok
Gründer von Europäischem Institut der Norbekov Methode

 

Seien wir mal ehrlich

Wir sind immer mit etwas beschäftigt, machen etwas, eilen irgendwohin. Vielleicht hören wir ganz tief in der Seele ein schmerzhaftes Echo, dass da etwas nicht stimmt, haben aber keine Zeit, darauf zu achten und eilen weiter…

Studium, Zusatzstudium, Stelle bei einem Landschaftsunternehmen, Nebenjob an einem Restaurant und auf einer Baustelle... Ich hatte immer ein Gefühl, dass ich zu vielem mehr fähig bin, steckte aber in dieser sinnlosen Bewegung, bis mir einmal ein Büchlein in die Hände fiel und mir den Boden unter meinen jungen Füßen wegzog. 

 

Wenn Schuppen von den Augen fallen

Die Rede ist von „Eselsweisheit“ von Mirsakarim Norbekov, das ich auf wärmste Empfehlung meines Bekannten  in Originalsprache las. Das Buch hat mich ab der ersten Seite gefesselt und immer wieder den Wunsch geweckt, die darin beschriebene Methode weiter zu erkunden und mit anderen meine Erfahrung zu teilen.

Voller Begeisterung fragte ich meine Münchener Kollegen, ob es ihnen auch interessant wäre, eine Methode kennen zu lernen, nach der man seine Sehkraft und ganzheitliche Gesundheit verbessern kann. Dabei bestätigte sich meine Vermutung, dass sie kaum was von Norbekov wussten.

Eines Tages erfuhr ich von einem Seminar nach der Norbekov Methode, das in München auf Russisch stattfinden sollte. Zu jener Zeit konnte ich mir die Seminargebühr gar nicht gönnen. Verpassen ging aber auch nicht. Zu meinem großen Glück durfte ich nach ein paar inständigen Bitten als Mitorganisator mithelfen und dadurch kostenfrei mitmachen. Die Teilnahme am Seminar kann ich ohne Übertreibung Meilenstein meines Lebens nennen. Ich beschloss, die Norbekov Methode möglichst mehreren Menschen zugänglich zu machen.

Wer brennt, der verbrennt alle Contras

Meine Aufgabe lag auf der Hand oder genauer auf dem Tisch – „Eselsweisheit“ musste ins Deutsche übersetzt werden. Meine Deutschkenntnisse ließen viel zu wünschen übrig, geschweige denn, dass ich keine philologische Ausbildung hatte. Es war für mich aber gar kein Hindernis, ich war mit Feuer und Flamme dabei, dies umzusetzen. Mir fehlte nur das Wichtigste – eine Autorenerlaubnis, was ein persönliches Treffen mit Herrn Norbekov bedeutete.

Die Verhandlungen am Institut für menschliche Selbstheilung in Moskau waren ungewöhnlich und stark von der östlichen Kultur geprägt. Wir saßen und tranken Tee aus wunderschön bemalten usbekischen Tassen – der Lehrer und ich, der 25-jährige Junge, der sein Meisterwerk in die Welt bringen wollte. Trotz meiner großen Aufregung vermag ich dem Autor meine Idee vorzustellen und bekam die ersehnte Zustimmung. Jetzt blieb mir „das Wenigste“ – Übersetzung selbst.

Seitdem war mein „Eselsweisheit“ stets bei mir. Ich hockte nachtsüber in meiner kleinen Stube suchend nach passenden Wörtern und am nächsten Tag fragte ich meine deutschen Kollegen, ob es so gut wäre, dies so und so zu übersetzen. Die Ergebnisse von unserer tüchtigen gemeinsamen Arbeit wurden, wie es sich gehört, von einem Redakteur bearbeitet und anschließend vom Autor genehmigt. Mit sicheren Schritten kamen wir voran und ich hatte schon einige Ideen, wie ich das Buch veröffentlichen würde, aber…

 

Nichtgewinnen ist kein Scheitern

Herrn Norbekov kontaktierte plötzlich Goldmann Verlag mit einem nicht abzulehnenden Angebot, seinen Bestseller in Deutschland auszugeben. Und es war für mich keine große Überraschung, dass der Autor trotz meiner großen Initiative und harten Arbeit eine Partnerschaft mit dem kompetenten Verlag bevorzugte.

Ob ich zerstört war? Das konnte sein, wenn nur ich nicht mit einer neuen Idee brannte. Ich wollte, dass man die Methode vollkommen erlebt und davon maximal profitiert. Und ich entschied, die weit verbreiteten und so populären im Osten Gesundheitsseminare nach der Norbekov Methode in Deutschland zu ermöglichen.

Diese Idee wurde gerne vom Institut für menschliche Selbstheilung in Moskov 2004 zertifiziert und  von Goldmann Verlag positiv empfangen, der  im Buch Info zum frisch gebackenen  Europäisches Institut der Norbekov Methode veröffentlichte.  Das Buch bekam eine praktische Fortsetzung und schon nach kurzer Zeit meldeten sich die ersten Interessenten zu einem Kurs nach der Norbekov Methode in Deutschland an.

 

Und jetzt ist es so weit,

dass Du dies liest, dass Du innehältst, um dich selbst zu fragen: „Wohin gehe ich und was lasse ich nach mir übrig?“. Vor 20 Jahren fragte ich auch danach, und die Norbekov Methode gab die Antwort. Heute möchte ich Dir ganz herzlich dazu gratulieren, dass Du dabei bist, dich kennenzulernen, Deine versteckten schöpferischen Fähigkeiten zu entdecken und Deine Gesundheit und das Leben insgesamt zum Besseren zu wenden. Möge „Eselsweisheit“ zu einem treuen Freund auf Deinem Lebensweg werden.

 


Mit herzlichen Grüßen und einem Lächeln,
Sergiy Rachok
Gründer von Europäischem Institut der Norbekov Methode