- Wissen
- Lieben
- Schaffen
0
Kann die Norbekov-Methode wirklich helfen? Kann sie die Sehkraft verbessern oder das Sehtraining sinnvoll unterstützen? Diese Fragen stellen sich fast alle Menschen, bevor sie sich mit der Norbekov-Methode beschäftigen.
Vielleicht bist Du kurz- oder weitsichtig. Vielleicht leiden Deine Augen unter Trockenheit oder schneller Ermüdung. Möglicherweise hat Dir Dein Augenarzt einen Grauen Star, Grünen Star oder eine andere Augenerkrankung diagnostiziert. Vielleicht hast Du bereits vieles ausprobiert – Bücher gelesen, Videos angesehen oder verschiedene Methoden des Augentrainings kennengelernt. Was ist aber in der Norbekov-Methode anders?
Die Norbekov-Methode beantwortet die Frage nach einer möglichen Verbesserung der Sehkraft auf eine ungewöhnliche Weise. Statt ausschließlich auf die Augen zu schauen, stellt sie zuerst eine andere Frage:
„Bist Du bereit, Dich selbst zu verändern?“
Mirzakarim Norbekov beschreibt seine Methode mit den Worten:
„Es ist eine Methode der beschleunigten Wiederherstellung der Sehkraft über die willentliche emotionale Selbstnötigung.“
Der Begründer der Methode sagt sogar:
„Ich habe noch keinen Menschen getroffen, bei dem sich nach dieser Methode die Sehkraft nicht verbessert hätte – glauben Sie mir.“
Diese Aussage wirkt auf viele Menschen zunächst mutig oder sogar unglaublich. Sie lässt sich jedoch nur verstehen, wenn man erkennt, worum es in der Norbekov-Methode tatsächlich geht.
Nach Norbekovs Überzeugung heilt nicht die Methode selbst. Auch nicht die Übungen, der Trainer oder das Buch. Der Mensch aktiviert seine eigenen Kräfte – die Methode zeigt ihm lediglich den Weg.
Deshalb wird häufig die falsche Frage gestellt. Viele Menschen fragen: „Hilft mir die Methode?“
Norbekov würde vermutlich antworten:
„Bist Du bereit, aufzuhören, ein kranker Mensch zu sein?“
Der größte Irrtum beginnt nach Norbekov nicht in den Augen, sondern im Kopf.
Vielleicht hast Du irgendwann gehört:
Am Anfang ist das lediglich eine Diagnose. Doch mit der Zeit kann daraus etwas viel Größeres werden – eine Identität.
Plötzlich sagst Du nicht mehr:
„Ich habe eine Erkrankung.“
Sondern:
„Ich bin krank.“
Genau hier beginnt nach Norbekov das eigentliche Problem. Denn sobald Du Dich als kranken Menschen akzeptierst, richtet sich Dein ganzes Leben immer stärker nach dieser Rolle aus. Du denkst wie ein Kranker, handelst wie ein Kranker und erwartest die Zukunft aus der Perspektive eines Kranken. Irgendwann verschwindet sogar der Glaube daran, dass Veränderung überhaupt noch möglich ist.
Die Übungen der Norbekov-Methode verändern deshalb nicht zuerst die Augen – sie verändern zunächst den Menschen.
Norbekov schreibt:
„Das Hauptgeheimnis des Erfolgs ist nicht in den Methoden und Büchern zu finden, sondern darin, ob Du an Dir arbeitest oder nicht.“
Aus diesem Grund beginnt sein System nicht mit den Augen, sondern mit Deinem Charakter, Deinen Gewohnheiten, Deinem Selbstbild und Deiner inneren Haltung.
Er formuliert es sogar so:
„Charakter und Schicksal sind identisch.“
Die Aussage dahinter ist einfach: Wenn Du jeden Tag dieselbe Person bleibst, wirst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit auch dieselben Ergebnisse erhalten. Nicht, weil Dein Körper dazu verdammt wäre, sondern weil Deine innere Haltung jeden Tag dieselbe Wirklichkeit erschafft.
Diese Frage wirkt auf den ersten Blick einfach. Tatsächlich gehört sie zu den wichtigsten Fragen der Norbekov-Methode.
Stell Dir vor, niemand würde Dir sagen, dass Du schlecht siehst. Niemand würde Dich ständig daran erinnern. Du wachst morgens auf – wie würdest Du Dich fühlen?
Genau dort beginnt die Norbekov-Methode. Nicht beim Defekt, sondern beim Menschen.
Norbekov wollte niemals, dass Menschen ihre Krankheit verdrängen. Genauso wenig wollte er jedoch, dass sie ihr gesamtes Leben um eine Diagnose herum aufbauen.
Norbekov erzählt die Geschichte eines hervorragend ausgebildeten Kämpfers. Technisch war dieser nahezu perfekt – und trotzdem verlor er jeden Kampf.
Warum?
Weil er seinem Gegner bereits vor Kampfbeginn innerlich unterlegen war.
Norbekov schreibt:
„Nicht die Technik siegt, sondern der Geist.“
Dasselbe gilt nach seiner Überzeugung für den Weg zu einer besseren Sehkraft. Nicht die Übung entscheidet zuerst über den Erfolg, sondern der Mensch, der sie ausführt.
Diese Frage wird uns besonders häufig gestellt und verdient eine ehrliche Antwort.
Kein verantwortungsvoller Trainer kann versprechen, dass eine bestimmte Erkrankung verschwindet. Die Norbekov-Methode ersetzt keine augenärztliche Untersuchung oder Behandlung.
Sie richtet den Blick jedoch auf eine andere Frage:
Nicht:
„Welche Krankheit hast Du?“
Sondern:
„Welche Kräfte trägst Du noch in Dir, die Du bisher gar nicht genutzt hast?“
Genau darum geht es. Nicht darum, gegen die Krankheit zu kämpfen, sondern die Gesundheit zu stärken. Nicht den Fokus ständig auf das Problem zu richten, sondern auf den Menschen, der größer ist als jedes Problem.
Das eigentliche Geheimnis der Norbekov-Methode
Vielleicht hilft die Norbekov-Methode bzw. die Übungen gar nicht.
Vielleicht hilft etwas, das noch viel wichtiger ist: der Moment, in dem Du aufhörst, Dich ausschließlich als kranken Menschen zu sehen.
Vielleicht beginnt Veränderung genau dort.
Wenn Du morgens nicht mehr als Patient aufstehst, sondern als Mensch. Als Persönlichkeit. Als jemand, der Verantwortung übernimmt, sich selbst wieder liebt, sich selbst achtet und seinem Körper zutraut, mehr leisten zu können, als er gestern noch geglaubt hat.
Vielleicht ist genau das das eigentliche Geheimnis der Norbekov-Methode.
Nicht die Übungen. Nicht die Technik. Nicht einmal die Augen.
Sondern Du.
Willst du jetzt mit effektiven Übungen beginnen – probiere die Methode in einer Gruppe aus und stelle deine Fragen betreffend Augentraining bzw. Gesundheitstraining nach Norbekov an Trainerin an unserem kostenlosen Schnuppertag online.
Das könnte auch interessant sein: