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Selbstrealisierung
Was deine Kinderspiele über deine wahre Berufung verraten
Hast du dich schon einmal gefragt, warum dir bestimmte Dinge leichtfallen – während andere dich völlig kaltlassen?
Die Antwort darauf liegt oft viel weiter zurück, als wir denken: in deiner Kindheit.
Viele Erwachsene sagen heute:
„Ich habe kein Hobby.“
Oder: „Ich weiß nicht, was mir wirklich Freude macht.“
Nicht, weil sie keine Interessen hätten – sondern weil Zeit, Geld, Verantwortung und Erwartungen sie Schritt für Schritt davon entfernt haben.
Dabei werden wir als Menschen nicht leer geboren, sondern mit einer inneren Ausrichtung. Und ein erstaunlich zuverlässiger Weg, diese wiederzufinden, ist ein Blick auf das, was du als Kind gerne gespielt hast.
Warum Kinderspiele mehr sind als Zeitvertreib
Kinder wählen ihre Spiele nicht rational, sondern intuitiv.
Sie greifen zu dem, was ihrem Wesen entspricht.
- Jungen spielen häufig Autofahrer, Bauarbeiter, Feuerwehrmann
- Mädchen schlüpfen oft in Rollen wie Ärztin, Lehrerin oder Köchin
- Brettspiele wie Monopoly zeigen Interesse an Finanzen und Strategie
- Fußball oder Bewegungsspiele deuten auf Sport, Teamgeist und Dynamik hin
All das passiert unbewusst – und genau darin liegt die Kraft.
Ein Kind folgt seinem inneren Kompass, lange bevor Zweifel, Ängste oder gesellschaftliche Erwartungen greifen.
Von Kinderspielen zur beruflichen Bestimmung
Ein klassisches Beispiel:
Das Spiel „Vater-Mutter-Kind“ weist häufig auf soziale Kompetenzen, Fürsorge und ein gutes Gespür für Beziehungen hin.
Vielleicht steckt darin:
- Talent für die Arbeit mit Kindern
- Pädagogische Fähigkeiten
- Freude an Begleitung, Struktur und Verantwortung
Ein möglicher erster Schritt könnte sein:
- eine Kindergruppe
- ein pädagogisches Projekt
- ein kreatives Angebot für Familien
Oder ein anderes Beispiel:
Das Feuerwehr-Spiel kann auf Mut, Entscheidungsfreude, Hilfsbereitschaft oder sogar auf eine Affinität zu Extremsituationen hinweisen.
Eine einfache Übung zur Selbstklärung
- Schreibe alle Spiele auf, die du als Kind besonders geliebt hast
- Leite daraus mögliche Berufe oder Tätigkeiten ab
- Notiere zu jeder Idee deine sogenannten Stop-Faktoren
– Warum scheint das heute nicht möglich? - Vergleiche ehrlich:
Welche Option hat die wenigsten inneren Widerstände?
Oft ist nicht die beste Idee die lauteste – sondern die, die sich ruhig richtig anfühlt.
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