Selbstrealisierung

Denk mal daran zurück, was Du in deiner Kindheit gerne gespielt hast, denn das ist auch deine Berufung.

Es kommt manchmal vor, dass wir kein Hobby haben. So ist das gewachsen: wir hatten keine Zeit oder kein Geld bzw. keine Kräfte oder was auch immer dies sein mag, was uns erlaubt hätte, ein Hobby zu haben.

Wie kann man denn mit 30 oder 40 Jahren verstehen, was Spaß machen wird.

Wir werden als vollkommen geboren. Sich daran zu erinnern, was man in seiner Kindheit gespielt hat, ist ein idealer Hinweis, um seine Bestimmung (Prädestination) zu definieren.

Z.B. spielen einige Jungs gerne Autofahrer oder Bauarbeiter. Ein beliebtes Spiel kann „Monopoly“ (hat Bezug zu Finanzen) oder Fußball (Sport) sein. Mädchen spielen häufig eine Ärztin, Lehrerin oder Köchin. Das Wesen dieses Ansatzes besteht darin, dass sich ein Kind eher unbewusst für die für es geeignete Spielgattung/Beschäftigung entscheidet.

Nun sollte ein Kreis von Berufen umrissen werden, die deine Kinderspiele widerspiegeln. Das Spiel „Töchter-Mütter“ könnte z.B. davon zeugen, dass Du Fähigkeiten zu einem guten Umgang und zur Interaktion mit Kindern besitzt.

In diesem Zusammenhang könnte man z.B., annehmen, dass du dich, als Beginn, möglicherweise dafür entscheiden würdest, eine Arbeitsgemeinschaft für Kinder zu gründen bzw. einen kleinen privaten Kindergarten bei dir zu Hause einzurichten. Oder betrachten wir ein anderes Beispiel: das bei dir beliebte Feuerwehr-Spiel kann von deinem Wunsch zeugen, Menschen zu retten sowie von einer überdurchschnittlich hohen Tapferkeit (die du möglicherweise noch nie gezeigt hast) oder ferner von der Neigung zu Extremsportarten.

Am besten sind alle Berufe/Beschäftigungen auf ein Blatt Papier untereinander aufzulisten. Der nächste Schritt wäre, alle „Stop-Faktoren“ gegenüber jedem Beruf/jeder Beschäftigung aufzulisten, d.h., die Gründe, warum dies nicht realisierbar ist. Wählen Sie dann als endgültiges Ergebnis jenen Beruf/jene Beschäftigung aus, die die kleinste Zahl an „Haken“ aufweist.