Das Kaizen-Prinzip

Das Kaizen-Prinzip: Eine Minute für die Lieblingsbeschäftigung

Warum bleiben sie denn so oft unerfüllt? Besser gesagt, unendlich aufgeschoben oder vergessen… Es ist menschlich, Orientierungen zu verlieren, während man in den unendlichen Alltagstrott eintaucht. Was sollte man denn dagegen machen? Wir haben eine interessante Lösung gefunden, die in Japan beheimatet ist.

In Japan kämpft man gegen die Prokrastination mit Hilfe eines „Eine-Minute-Prinzips“. Dabei ist alles recht einfach: Der Mensch geht derjenigen Beschäftigung, der nachzugehen keine schlechte Idee wäre, genau eine Minute nach. Das macht er jeden Tag zur gleichen Zeit. Das Kalkül ist einfach: 60 Sekunden wird ein Mensch selbst für eine nicht sonderlich angenehme Aufgabe relativ leicht verwenden. Haben Sie keine Lust, Ihre Muskeln 30 Minuten lang aufzubauen? Gut, versuchen Sie dann, die Übung nur eine Minute lang zu machen. Einen kleinen Schritt zu machen ist wesentlich einfacher als einen großen. Wenn Sie endlich mal das gemacht haben, was Sie schon lange wollten, doch keine Zeit dazu finden konnten (Augengymnastik, ein schnelles Aufwärmen, Mittagessen, aus „richtigen Lebensmitteln“ zubereitet), werden Sie das Gefühl der Scham, Schuld und Hilfslosigkeit los und sich als erfolgreicher Mensch, als „Sieger“ fühlen! Diese wunderbaren Gefühle werden Sie motivieren, weiterzumachen.

Erst mal eine Minute, dann zwei, dann fünf, dann eine halbe Stunde… Sie werden gleichmäßig Fortschritte machen, ohne sich zu übernehmen. Und alles, was Sie geplant haben, werden Sie erfolgreich schaffen.

Das „Eine-Minute-Prinzip“ ist ein Bestandteil der Kaizen-Philosophie. Kaizen steht für eine kontinuierliche Vervollkommnung, eine ununterbrochene Verbesserung in allen Lebensbereichen – vom Geschäfts- bis zum Privatleben. Die Psychologen unterstreichen: „Kleine Schritte“ im Sinne von Kaizen ermöglichen es, Ziele zu erreichen, ohne Menschen dabei durch abrupte Änderungen zu traumatisieren.

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