Neun Regeln der Effektivität

Beim Studium oder während der Arbeit streben viele die höchste Effektivität an, doch es gelingt ihnen leider nicht immer, sie zu erreichen. Viele erfolgreiche Menschen behaupten, dass es einfach ist, effektiv zu arbeiten, dazu sollte man lediglich nur bestimmte Regeln befolgen. Heute möchten wir Ihnen neun Regeln vorstellen, die Ihre Arbeit effektiver machen werden.

Legen Sie Erfüllungsfristen für jede Aufgabe fest.

Gemäß dem Parkinson-Gesetz hängt das Zeitvolumen, das man für die Erfüllung einer Aufgabe benötigt, davon ab, wie viel Zeit man dieser Aufgabe widmet. Sie sollen bedenken, dass Sie für die Erfüllung einer Aufgabe so viel Zeit in Anspruch nehmen können, wie viel Sie wollen, wenn Sie dafür keinen Stichtag festlegen. Zeitliche Begrenzungen lassen Sie schneller arbeiten und die jeweilige Angelegenheit fristgerecht beenden.

Teilen Sie Projekte in kleinere Aufgaben.

Ihnen steht ein größeres Projekt bevor. Ein Haufen Arbeit muss erledigt werden, keine Zielgerade sowie keine Belohnung für Leistungen in Sicht. Da müssen Sie schon zustimmen, dass es keine in diesem Fall kaum Motivation gibt.

Harvard Business Review hat über 12 000 Tagebuchnotizen von intellektuell Arbeitenden analysiert und festgestellt, dass das Gefühl, es gebe Fortschritt, der wichtigste Faktor ist, die einen während der Arbeit motiviert. Deshalb können Sie, wenn Sie große und komplizierte Projekte in kleinere Aufgaben teilen, mehrere Ziele an einem Tag erreichen. Und das bringt Ihnen natürlich mehr Genugtuung, als wenn Sie innerhalb von mehreren Tagen ein Ziel erreicht hätten.

Arbeiten Sie neben anderen Menschen

Wenn Sie etwas in Anwesenheit von anderen machen, erhöht deren Bewertung Ihrer Aktivitäten den Grad Ihrer Beteiligung. Das ist ein psychologischer Faktor. Ein zusätzlicher Stress hilft, die einfachen oder routinierten Aufgaben vor Augen anderer Menschen besser zu erfüllen, als wenn man dies alleine tun würde. Wenn Sie eine Tätigkeit gelernt haben, doch die Geschwindigkeit erhöhen möchten, versuchen Sie, in Anwesenheit anderer Menschen zu arbeiten. Das wird Sie dazu anreizen, fleißiger und schneller zu arbeiten.

Berücksichtigen Sie die ultraradiane Rhythmik

Der menschliche Körper ist für 120-minütige biologische Intervalle eingestellt. Sie heißen ultraradiane Rhythmen. In den ersten 90 Minuten erreicht Ihre intellektuelle Energie einen Höhepunkt und im Laufe weiterer 30 Minuten sinkt sie dann.

Die Wissenschaftler sind der Meinung, man müsse mit 90-minütigen Intervallen arbeiten und dann eine 30-minütige Pause machen, um die maximale Arbeitsproduktivität zu erreichen.

In der Praxis hat es sich aber erwiesen, dass es ziemlich kompliziert ist, die Konzentration selbst im Laufe der 90 Minuten zu behalten. Psychology Today zufolge können Menschen nur ca. 20-25 Minuten konzentriert bleiben, und dann beginnt das Gehirn, sich abzulenken.

Um die Konzentration im Laufe der 90 Minuten zu behalten, benutzen Sie die folgende Technik: 25 Minuten Arbeit, fünf Minuten Ruhepause.

Vernachlässigen Sie weißen Lärm nicht

Den Angaben von Journal of Consumer Research zufolge passen Nebengeräusche bei entsprechender Lautstärke ideal für die Erhöhung der Leistungsfähigkeit.

Weißer Lärm klingt gleichmäßig und gleichförmig, das Gehirn gewöhnt sich an ihn, wodurch die erforderliche Konzentration der Aufmerksamkeit gesichert wird.

Finden Sie eine kontrollierende Partnerin/einen kontrollierenden Partner

Recht häufig braucht ein Mensch einen anderen Menschen, der dem ersteren helfen würde, seine inneren Erwartungen zu erfüllen, dass es also jemanden geben würde, der die äußere Kontrolle über seine inneren Ziele des ersteren ausüben würde.

Keine/r will als faul und unproduktiv gelten bzw. andere Menschen hereinlegen. So ist nun der Mensch von seiner Natur her. Es ist deshalb recht wirksam, einem Kollegen zu versprechen, dass Sie z.B. 10000 Zeichen pro Tag schreiben werden und ihn Sie auch regelmäßig kontrollieren zu lassen. Das ist eine ausgezeichnete Motivation, um effektiver zu arbeiten.

Beruhigen Sie den inneren Perfektionisten

Die Vollkommenheit ist der ärgste Feind der Leistungsfähigkeit. Sehen Sie eine bereits getane Arbeit wiederholt durch, überprüfen Sie mehrere Male einen Text auf Fehler, machen Sie eine zusätzliche Arbeit, und Sie werden feststellen, dass Sie fast die ganze Energie aufgebraucht haben.

Das Hauptproblem der Perfektionist*innen besteht darin, dass sie sich von der Regel „alles oder nichts“ leiten lassen. Wenn ihre Arbeit nicht genug perfekt ist, bedeutet das für sie einen Misserfolg. In der Praxis aber können Sie Ihre Arbeit zwar so viel verbessern und überprüfen, wie Sie wollen, doch nach der Erreichung einer gewissen Schwelle werden Ihre Bemühungen nur geringfügige Verbesserungen bringen, dafür wird die Zeit aber verloren gehen.

Entwickeln Sie sich intellektuell und körperlich weiter
Experten sind der Meinung, dass jede Verschiebung (Erklärung (I. Yatsyuk): wenn man sich verstärkt nur auf eine Sache konzentriert und andere (die auch wichtig sind) viel weniger behandelt / berücksichtigt), in welche Seite auch immer, die Potentiale dieser Seite reduziert. Die meisten intellektuell Arbeitenden führen in der Regel eine sitzende Lebensweise. Deshalb soll ihr Tagesablauf unbedingt die Zeit für körperliche Aktivitäten beinhalten. Das wird nicht nur die Qualität der intellektuellen Arbeit eindeutig verbessern, sondern auch dazu beitragen, negative Folgen der sitzenden Arbeitsweise auszugleichen.

Achten Sie auf Ihre Gesundheit
Ein gesunder Mensch ist bei anderen gleichen Kennwerten erfolgreicher und effektiver, als einer, der regelmäßig unter Unpässlichkeiten leidet. Sie sollen sich deshalb einen bestmöglichen Gesundheitszustand sichern. Hören Sie Ihrem Körper zu und versorgen Sie ihn mit allen notwendigen Nährstoffen. Trinken Sie sauberes Wasser, reinigen Sie Luft in Ihrem Zuhause.

Wenn Sie diese neun einfachen Regeln befolgen, werden Sie schon bald feststellen, inwieweit effektiver Ihre Arbeit geworden ist und wie einfach das Ganze ist.